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Informationen zur Kirchengemeinde Schröttinghausen
1. Öffnungszeiten
2. Aus der Geschichte
3. 80 Jahre Frauenhilfe als Basis der Kirchengemeinde
Die Arche-Noah-Kirche ist von Dienstag bis Freitag vormittags und nachmittags
geöffnet. Auf Nachfrage auch zu anderen Zeiten. Durchschnittlicher Gottesdienstbesuch:
81.
Jedes Jahr wachsen die Spenden für die Diakonie um 10 % auf inzwischen
10,5 TDM pro Jahr. 13 Erwachsenenkreise und 7 Jugendkreise sind in der
Arche-Noah-Kirche zuhause.
Gemeinsames Büro der Kirchengemeinden Hoberg-Uerentrup, Babenhausen, Schröttinghausen Babenhauserstr. 151
Ulla Oehring, Verena Hasmer
Dienstag 9-11 Uhr
Donnerstag 17 - 19.00 Uhr
Freitag 10- 11 Uhr
Bürozeit
in der Arche (Ulla Oehring): Do 15.30 bis 17.30
Pfarrerin Brünger Tel. 05221 928788
Pfarrerin Zöckler Tel. 0521 3295634
Gottesdienst:
Jeden Sonntag: 9.45 Uhr
Aus der "Geschichte" unserer Kirchengemeinde
Die Evangelische Kirchengemeinde Schröttinghausen ist die jüngste Gemeinde im Kirchenkreis Bielefeld. Sie wurde am 1. Oktober 1975 gegründet. Die Gemeinde wurde aus den miteinander eng benachbarten Randgebieten von Werther (mit Schröttinghausen und Ronsieksfeld, Dornberg (mit dem Deppendorf und Teilen von Niederdornberg) und von Babenhausen (Siedlung "Im Brock", heute "Hageresch"). Weil der Wertheraner Teil zwei Drittel ausmachte, erhielt die neue Gemeinde den Namen Evang. Luth. Kirchengemeinde Schröttinghausen. In den ersten Jahren arbeitete die junge Gemeinde mit ihren ca. 2000 Mitgliedern ohne eigene Kirche. Die Arche-Noah-Kirche wurde dann am 26.8.1979 eingeweiht. Sie ist eine Gemeindezentrum: Gottesdienst, Jugend und Erwachsenenarbeit: alles unter einem Dach.
Die
Arche-Noah-Kirche ist aber zugleich Dorf-Zentrum. Alle Gruppen des Dorfes
wie Feuerwehr oder Sportverein, versammeln sich gerne für besondere Gelegenheit
in der Arche-Noah. (und unterstützen die Gemeinde finanziell).
Als Pastor arbeitet seit September 1974 Hans Fuhrmann (geboren in Ostpreußen).
Die Gemeinde hat einen hohen Anteil von Spätaussiedlern aus Schlesien
und Ostpreußen. Durch die Gemeindearbeit vor Ort sind die unterschiedlichen
Menschen aus unterschiedlichen Traditionen und Temperamenten zu einer
Gemeinde zusammen gewachsen. Bis heute ist spürbar, daß im Ravensberger
Land der Pietismus beheimatet war, wie er in Jöllenbeck und Werther bis
heute gelebt wird. Der ganze Norden von Bielefeld ist bis heute mit dem
CVJM verbunden. Sehr viele Ehrenamtliche haben hier ihre Wurzeln, auch
in der Gemeinde Schröttinghausen.
80 Jahre Frauenhilfe Schröttinghausen
Als Basis der Gemeinde
Zweck und Bedeutung der Frauenhilfsarbeit
Was macht die Frauenhilfe? Was war und ist ihr Zweck und ihre Bedeutung?
Die Kaiserin Auguste Viktoria hatte 1899 die Frauenhilfe gegründet,
damit ein Verein hilft, daß die Frauen mit den vielfältigen
Notlagen besser zurecht kämen.
Die Frauenhilfe war als Hilfe für Frauen gedacht. So wurde (bis heute)
Hilfe organisiert, wenn Krankheit in eine Familie war. Wo Not und Hunger
herrschte, da gab es gewiß gute Hände, die da heraus halfen.
Die Frauenhilfe am Ort hat aber über ihren finanziellen Beitrag auch
viele wichtige Einrichtungen unterstützen geholfen.
Die Frauenhilfe hatte für viele Kirchengemeinden aber auch das Bezirkswesen
inne. Die Bezirksfrauen machten Besuche und führten die Diakoniesammlung
durch. Die Frauenhilfe hat sich dabei immer als Kernteil der Kirchengemeinde
verstanden. Sie bildeten Gemeinschaft unter den Menschen. Und das ist
immer auch Basis für die Kirchengemeinde.
Bei uns ist Frauenhilfe mehr als nur ein Kreis. Dazu gehört auf jeden
Fall auch der Abendkreis, der wie die Frauenhilfe eine wesentliche Rolle
bei Gründung und Aufbau unserer Gemeinde gespielt hat. Die Frauenhilfe
begleitete die Frauen, erst als junge Mütter (im Jungmütterkreis),
dann als ältere Mütter, später als Großmütter
als Gemeinschaft durch ihr Leben. In den Versammlungen war dabei Orientierung
an der Bibel immer die Grundlage: durch Bibelarbeit oder Andacht. Und
im Alltag die Hilfe am Mitmenschen.
Wozu heute noch Frauenhilfe?
Ich habe häufig gehört. Frauenhilfe? Das stimmt
doch gar nicht mehr. Das ist doch ein Seniorentreffen. Mir erzählen
Kollegen stolz, sie hätten die Frauenhilfe einfach in
Seniorenkreis umgenannt. Nur weil die Frauen alt geworden
sind? Und wo bleibt die Idee der Frauenhilfe?
Die Einrichtungen der Frauenhilfe sind sehr wohl Hilfe für Frauen.
Auch die Frauenhilfe als Kreis am Ort ist Hilfe. Allein durch die Gemeinschaft
die durch die Frauenhilfe entsteht und wächst, erfahren Menschen
Hilfe. Und die Frauen der Frauenhilfe besuchen nicht nur einander sondern
auch Kranke z.b. aus der Nachbarschaft.
Die Frauenhilfe, das sind die Mütter und Großmütter
der Gemeinde. Die Mütter halten die Familie zusammen. Das brauchen
wir auch für die Gemeinde. Darum bin ich dankbar und froh, daß
wir eine Frauenhilfe haben und daß sie gut gedeiht.
Hans Fuhrmann
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